Bericht zum Auslandsaufenthalt/Schulbesuch in Ecuador

Vom 17.02 bis zum 13.03 haben wir meine Familie mütterlicherseits in Cuenca, Ecuador (Südamerika) besucht. Da in dieser Zeit in Bayern nur eine Woche Winterferien sind, war Grundvoraussetzung, dass ich die dortige deutsche Schule besuche. In Cuenca (die drittgrößte Stadt Ecuadors) gibt es eine deutsche Auslandsschule, die dem deutschen Schulsystem recht ähnlich ist, das Colegio Alemán Stiehle. Die Schule hat 600 Schüler, davon sind aber nur wenige Deutsche. Die Unterrichtssprache ist spanisch, und man kann in 12 Jahren einen dem Abitur ähnlichen Abschluss machen.

Unterschiede zu unseren Schule:

  • In Ecuador sind die besseren Schulen in privater Hand und es kostet viel Geld in solch eine Schule zu gehen. Dies nehmen jedoch viele Leute gern in Kauf, da der Unterricht wesentlich besser ist und der Ruf der Schulen dort eine große Rolle spielt.      
  • Da die deutsche Schule am Rande der Stadt liegt, wird fast jeder Schüler von einem kleinen Bus abgeholt.    
  • Besonders im Vergleich zu unserer Schule fällt auf, dass das Niveau der Schulen in Ecuador deutlich niedriger ist.Ich kam sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr in die Klasse über mir und bin im Unterricht problemlos mitgekommen.

Ich habe mich schnell mit meinen Mitschülern angefreundet und wir haben auch nach der Schule etwas zusammen unternommen. Sehr lustig war die Karnevalszeit, es ist natürlich bestes Wetter im Gegensatz zu Deutschland. Karneval wird in Ecuador mit Wasserpistolen, Wasserbomben und Open-Air Partys gefeiert. Da kann dann auch mal so etwas wie auf dem Bild passieren. In unserem Gymnasium Weilheim ist es  möglich, einen  Auslandsaufenthalt (mit Schulbesuch)  zu machen, was ich jedem Schüler nur empfehlen kann.

David                                                                                                                                            2017