Nach wochenlanger Vorbereitung und Planung war die Vorfreude auf unseren Narbonne-Austausch entsprechend groß und ließ sich auch durch die uns erwartende Busfahrt von 16 Stunden nicht bremsen. Am Freitag, den 12.10.18, ging es für uns, die Klasse 10a, dann um sechs Uhr früh am Dachsbräu endlich los. Am Abend kamen wir nach einer langen Reise, die wir uns z. B. mit Musik hören, Spiele spielen und Film schauen vertrieben, am Lycée Louise Michel in Narbonne an. Dort wurden wir bereits von unseren Austauschpartnern erwartet und mit zu ihnen nach Hause genommen. Die zwei darauffolgenden Tage verbrachten wir zusammen mit unseren Gastfamilien und es wurden Ausflüge ans Meer, in die Markthallen von Narbonne, zu der Salzfabrik „Les Salins de Gruissan“, etc. unternommen. Am Montag machte uns dann das Wetter mit Starkregen und heftigem Wind einen Strich durch die Rechnung und der Ausflug in die mittelalterliche Stadt Carcasonne fiel wortwörtlich ins Wasser. Obwohl das Programm am Dienstag immer noch ausfiel, traf sich ein Großteil der deutschen und französischen Schülern in der Innenstadt von Narbonne. Gemeinsam besichtigten wir die Stadt und anschließend ging's zum Bowlen. Zum Glück besserte sich das Wetter, sodass wir am Mittwoch wenigstens einen unserer Programmpunkte realisieren konnten: Montpellier. Dort bekamen wir eine interessante Stadtführung und hatten danach noch Freizeit zum Shoppen. Am darauffolgenden und leider auch schon letzten Tag gab es für uns noch eine ausführliche Stadtführung, bei der wir unter anderem das römische Narbonne (Horreum romain) bestaunen durften, anschließend folgte ein Empfang beim Bürgermeister persönlich. Für den Abend hatten die Franzosen eine Abschlussfeier organisiert, auf der viel getanzt, gegessen und gelacht wurde. Gegen 22 Uhr kam dann unser Bus und nach einer langen Abschiedszeremonie traten wir die Rückreise an.    
 
 
Nachdem bereits der erste Teil unseres Austauschs ein großer Erfolg gewesen war, konnten viele Schüler der 10a die Ankunft der französischen Austauschschüler kaum noch erwarten. Am Freitag den 05.04.2019 kamen die Franzosen nach nächtlicher Busfahrt mehr oder weniger erschöpft schließlich mittags am Gymnasium an. Am darauffolgenden Wochenende unternahmen wir verschiedene Ausflüge mit unseren Familien und Partnern wie eine Wanderung auf den Herzogstand oder einen Ausflug nach München. Am Montag brachen die Franzosen zu ihrem ersten Ausflug nach Neuschwanstein auf, am Dienstag folgten eine Brauereibesichtigung in Aying sowie eine Fahrradtour durch München. Nach ihrem Besuch im Konzentrationslager Dachau trafen wir am Mittwochnachmittag unsere Partner in der Allianz Arena, wobei sich die Franzosen im FC Bayern Fanshop austoben konnten. Am Donnerstagabend stand der bayerisch-französische Abend an, der durch Herrn Helgert und seine Danzlmusi traditionell untermalt wurde.  Auch wurden uns von ihm, sowie Veronika Schauer und Frank Pedley, bayerische Tänze nähergebracht. Freitags war es um 20.00 Uhr nach einem Nachmittag in den Familien leider so weit und die Franzosen mussten nach wunderbaren sieben Tagen in Deutschland wieder in Richtung Narbonne aufbrechen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Paloncy-Egle und Frau Künzel, die durch ihr Engagement und ihre Kreativität den Austausch zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Auch der Stadt Weilheim und dem Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums gebührt unser Dank, da sie unsere Fahrt nach Narbonne bzw. den bayerischen Abend großzügig finanziell unterstützten. (Benedikt Hauck, Nicole Heigl, Simon Winter, 10a)