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Latein bietet mehr: Wissen und Kompetenzen, um die Welt zu verstehen

 

Durch die Distanz der Antike bieten sich im Lateinunterricht vielfältige Möglichkeiten der objektiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Problemen in Deutschland und anderen Ländern. So kann Integration gefördert werden.

 

So werden Analyse- und Reflexionsfähigkeiten geschaffen, die sich in den Folgejahren auf andere Bereiche wie geschichtliche Ereignisse und gesellschaftliche Strukturen ausweiten. Denn schon in der Antike finden sich komplexe Probleme der Gegenwart in einfacherer Form: Wie entstehen Kriege? Wie muss ein guter Staat organisiert sein? Kann man ein großes Reich vor dem Zerfall schützen? – Diese Themen tragen zum Verständnis des eigenen Umfeldes bei, verführen aber gleichzeitig zum Vergleich mit den Verhältnissen in anderen zeitgenössischen Ländern, zumal viele der gegenwärtig im Fokus stehenden Länder ganz oder teilweise zum römischen Reich gehörten.

In dieser vergleichenden Betrachtungsweise der Gegenwart aus der Distanz der Antike liegt auch eine sehr aktuelle Chance, nämlich die der Integration. Zum einen können Schüler unterschiedlicher Kulturen über den „Umweg Antike“, ohne einen direkten Konflikt zu riskieren, über Werte, Normen und Erfahrungen diskutieren, zum anderen wird durch den Vergleich das Verständnis für Andersartiges geweckt.

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