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Latein bietet mehr: Grundlagenwissen für Sprachen

 

Durch das Erlernen und Anwenden grammatischer Grundbegriffe (die aus dem Lateinischen stammen) gewinnen die Kinder einen Einblick in das Funktionieren von Sprache. So wird ihre Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache erhöht und gleichzeitig die Basis für ein rasches, systematisches Erlernen anderer Fremdsprachen gelegt.

 

Zum Grundlagenwissen für Sprachen gehören auch die grammatischen Grundbegriffe: Die Termini für Wortarten (Substantiv, Adjektiv, Verb…), Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Objekt…), Zeiten (Präsens, Imperfekt, Futur…) und vieles andere stammen aus dem Lateinischen. Mittels dieser Begriffe wird Sprache durchschaubar, nicht nur die lateinische, sondern auch die Muttersprache und andere Fremdsprachen. Sie geben einen Einblick in das Funktionieren, das System von Sprache, so dass einerseits neue Fremdsprachen leichter durchschaut und damit auch leichter erlernt werden können, andererseits auch die Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache steigt.

Dabei ist es vorteilhaft, dass Latein im Unterricht nicht gesprochen wird; denn bei einer Übersetzung suchen die Schüler, wenn sie der Ansicht sind, den lateinischen Text verstanden zu haben, sorgfältig nach einem angemessenen deutschen Ausdruck. Diese Vorgehensweise (die früher auch in den modernen Fremdsprachen angewendet wurde, wo sie heute dem rein aktiven Sprachgebrauch zum Opfer gefallen ist) macht die Kinder sicherer in den Möglichkeiten und Nuancen der eigenen Sprache. Nach der oft gestellten Frage „Kann man das auch so übersetzen?“ prüfen alle gemeinsam, ob die vorgetragene deutsche Alternativfassung wirklich dasselbe ausdrückt. So ist gerade lateinischer Anfangsunterricht immer auch Deutschunterricht, wovon Schüler deutscher wie nichtdeutscher Herkunftssprache profitieren.

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