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Latein bietet mehr: Basis gymnasialen Lernens

 

Durch den hohen Wiedererkennungswert der überschaubaren Lernmenge werden Fleiß und Geduld (Grundvoraussetzungen jeden Lernens und Übens) schnell und dauerhaft durch motivierende Erfolgserlebnisse belohnt, da die Schüler beim Übersetzen die bekannten und intensiv geübten Schemata leicht erkennen. Indem auch die erforderlichen Lerntechniken trainiert werden, wird Latein auch zu einem Kernfach des Lernen lernens.

 

Immer häufiger und in verschiedensten Zusammenhängen wird heute auf die Notwendigkeit lebenslangen Lernens hingewiesen, das bestimmte Strategien und Techniken erfordert. Auch hierzu kann der Lateinunterricht einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisten.

Hierbei ist zunächst der logische Aufbau der lateinischen Sprache von Nutzen. Die lateinische Formenlehre ist abgeschlossen, überschaubar und in sich so stark formalisiert, dass den Schülern das Lernen durch eine Vielzahl an Wiedererkennungseffekten leicht gemacht wird. Für den Grundstock muss man Fleiß, Übung und Geduld (Grundvoraussetzungen für jedes Lernen) aufbringen; ist dieser aber vorhanden, wird die Lernarbeit belohnt, weil die in den Texten auftretenden Schemata bekannt und intensiv eingeübt sind. Neben vielen anderen Aspekten, die für die Wahl von Latein in der Oberstufe sprechen, wird auch dieser von Schülern, die Latein in der Qualifikationsstufe weiterführen, oft genannt.

Damit wird Latein auch, zugespitzt formuliert, zu einem Kernfach des Lernen lernens: Ohne Lernen bzw. Auswendiglernen geht es in diesem Fach zugegebenermaßen nicht. Aber weil diese Techniken und Methoden des Lernens im Lateinunterricht wichtig sind, werden sie (in der Unterstufe noch auf spielerische Weise) ausführlich mit den Kindern eingeübt, so dass sie sich problemlos auf andere Fächer übertragen lassen, wo sie notwendig, mindestens nützlich sind, aber zu wenig Zeit zum Einüben der Methoden bleibt.

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